“Der fette Phönix” oder “Wissen ohne tun ist wertlos”

Einer der Flüche des Homeoffice besteht darin, dass es egal ist, ob man morgens duscht oder nicht. Es sieht ja niemand – solange man nicht überraschend in ein Zoom-Meeting gerät.

Es geschieht nicht oft, aber manchmal, wenn ich richtig Bock auf ein Projekt habe, kann es passieren, dass ich gleich nach dem Aufstehen an den Rechner gehe und erst mittags dusche. Was sich allerdings spätestens ab dem späten Vormittag rächt, weil die Stimme in meinem Kopf meint, nur Loser würden erst mittags duschen. Völlig unabhängig davon, wieviel ich bis dahin an diesem Tag oder gar in meinem Leben geschafft habe.

An dieser Stelle einmal mehr der wirklich gute Rat, nicht alles zu glauben, was Du denkst!

Wenn ich dann im Bad war, bin ich allerbester Dinge. So auch heute. Ich komme frisch geduscht und breit grinsend ins Wohnzimmer und fühle mich wunderbar. Meine Tochter, die Ferien hat und es sich wetterbedingt mit einem Buch auf dem Sofa bequem gemacht hat, sieht mich fragend an. Ich breite die Arme aus und kommentiere lauthals “Phönix aus der … “, breche mitten im Satz in Gelächter aus und korrigiere mich: “Fetter Phönix aus der Asche!”. Sie sieht mich maximal verwirrt an.

Ich jammere kurz aber gut gelaunt, dass ich gerade den hässlichsten Höchststand meines Gewichtes seit langem hätte, die Jeans kneifen würde und mich scheußlich fühlte, aber selber schuld sei. Das wiederum versetzt meine Tochter in eine latente Fassungslosigkeit und sie sagt sehr gedehnt: “Okaaaaaaaaaaay … dafür bist Du ziemlich gut gelaunt!”

Wohl wahr! Ich denke kurz darüber nach und mir fällt wie Schuppen von den Augen, dass der Grund dafür einzig und allein in diesem Projekt hier liegt. Denn seit ich mich wieder nahezu täglich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung und Strategien für ein zufriedenes Leben oder vielmehr Glück beschäftige, bin ich nahezu konstant bester Dinge. Dinge, die mich sonst leicht aus der Bahn werfen, können mir gerade gar nichts. Es ist wie in allen anderen Bereichen des Lebens auch:

Wissen allein reicht nicht – Du musst es auch umsetzen.

Während ich all die Inhalte für HappyByMyself bereitstelle und mich parallel weiterbilde, reflektiere ich auch permanent mein eigenes Verhalten und korrigiere es, falls nötig. Mein Fokus liegt auf den positiven Dingen. Die Negativen bemerke ich zwar, gebe ihnen aber einfach kein oder möglichst wenig Gewicht. Denn:

Das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, verstärkst Du!

So ist HappyByMyself wohl das, was man eine Win-Win-Situation par excellence nennt: Du hast was davon, ich hab was davon und gemeinsam werden wir jeden Tag ein bißchen glücklicher.

Lass es Dir gut gehen!

Anika von HappyByMyself

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