Glückliche Frau mit ausgefallener Sonnenbrille am Strand, der die Erwartungen der anderen und was sie denken egal ist

Erwartungen – Warum es egal ist, was die anderen denken

Oft sind wir mehr damit beschäftigt, die Erwartungen und Wünsche anderer zu erfüllen, als unsere eigenen. Du kennst das vielleicht: Du fängst etwas neues an, was Dich total begeistert und wenngleich Du dachtest, Du seist total überzeugt von dem was Du tust, fragst Du Dich, was wohl die Leute denken. Dann kommt vielleicht eine kritische Bemerkung (neben den anderen neun tollen Feedbacks) und schon bist Du verunsichert. Ist es das Richtige? Bin ich wirklich gut genug darin? Macht das hier überhaupt alles Sinn?

Und zack überrennt Dich eine Horde wildgewordener Selbstzweifel und Du verbannst Dein neues Projekt wieder in irgendeine Schublade. Sehr weit nach hinten. Ein Jammer.

Oder Du hast Dir ein tolles neues Outfit zugelegt. Im Laden war es der Knaller und auch zu Hause vor dem Spiegel bist Du maximal happy. Dann trägst Du es zum ersten Mal bei einer Party. Und nach dem ersten nicht ganz wohlwollenden Kommentar verschwindet es auf Nimmerwiedersehen im Schrank. Dabei war die Person vielleicht nur neidisch, weil sie auch gern ein so tolles Ensemble hätte, sich selbst aber nicht trauen würde, damit loszugehen.

Die Liste ließe sich ewig fortsetzen. Wie Du wieder einen Hauch selbstbestimmter leben und mit den Erwartungen der anderen besser umgehen kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Was passiert, wenn Du Dich nackt auf einen Marktplatz stellst

Ignorieren wir mal die Frage, warum Du das überhaupt tun solltest. Ich bin mir sicher, das hast Du Dich gerade gefragt.

Wenn Du Dich also nackt auf einen Marktplatz stellst und es kommen 100 Menschen vorbei,

  • werden 40 sagen: “Boah, ist die/der mutig! Ich würde mich ja niemals trauen, mich nackt auf den Marktplatz zu stellen!”
  • Die nächsten 40 werden sagen: “Unmöglich – das geht ja gar nicht! Wie kann die/der sich nackt auf den Marktplatz stellen!!!”
  • Und den restlichen 20 ist es schnurzpiepe ob Du da nun stehst oder nicht.

Und die Moral von der Geschicht?

Die Erwartungen der anderen: Du kannst es nicht allen Recht machen

Wir Menschen sind so unterschiedlich in unseren Geschmäckern und Vorlieben, unseren Ansichten und Überzeugungen sowie unseren Erfahrungen, dass es schlichtweg unmöglich ist, es allen Recht zu machen oder allen zu gefallen. Ich weiß, Du möchtest das. Ich auch. Vergiss es einfach gleich wieder.

Das Leben wird enorm leichter, wenn Du Dich von diesem Anspruch verabschiedest und Dir klar machst, dass es einfach nicht gehen kann und noch viel wichtiger, dass es nicht an Dir liegt.

Ganz wunderbar verdeutlicht das dieses Zitat:

Du kannst der reifste, saftigste Pfirsich auf der ganzen Welt sein und es wird immer noch jemanden geben, der Pfirsiche hasst.

Dita Von Teese

Das alles bedeutet in letzter Konsequenz: wenn es sowie unmöglich ist, es allen Recht zu machen, kannst Du genau JETZT damit aufhören, es zu versuchen!

Man würde ja als Mensch auch nicht sein Leben lang versuchen, aus eigener Kraft und ohne Hilfsmittel zu fliegen. Schließlich haben wir Arme statt Flügeln und spätestens nach dem dritten Mal mit der Schnauze durch den Dreck pflügen würde vermutlich jeder akzeptieren, dass es eben nicht geht. Hier kommt wieder einer meiner Lieblingsbegriffe ins Spiel: Radikale Akzeptanz.

Mach DEIN Ding – nicht das der anderen

Bei allem was Du tust, zählt nur eines: was Du darüber denkst. Ob es sich für Dich richtig anfühlt, ob es mit Deinen Werten in Einklang steht und ob es Dich glücklich macht.

Denn das ist Dein Job: Dich glücklich zu machen. Nicht die anderen. Deine Erwartungen und Wünsche zu erfüllen. Nicht die der anderen. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Lass die Erwartungen (und Probleme) der anderen da, wo sie hingehören: bei ihnen. Bevor jetzt jemand losbrüllt: natürlich darfst Du auch andere glücklich machen – aber Dich bitte zuerst.

Das einzige, was zählt ist, ist was Du über Dich denkst. Wie wichtig das ist, liest Du bald im nächsten Blogartikel.

Für den Moment wünsche ich Dir auch heute wieder: einen glücklichen Tag.
Lass es Dir gut gehen!

Anika von HappyByMyself

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Bildquelle: © Artem Beliaikin | Unsplash

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