Gewohnheiten ändern und erreichen, was man sich vorgenommen hat: zum Beispiel einen Berg besteigen, wie dieser Mann, der auf dem Gipfel sitzt und die Aussicht genießt.

Gewohnheiten ändern: Warum der schwere Weg sich lohnt

Wenn wir Veränderungen in unserem Leben herbeiführen wollen, bei denen wir es mit langjährigen Gewohnheiten zu tun haben die es zu ändern gilt, erscheint uns die Aufgabe erst einmal als eines: schwer. Und dabei spielt es keine Rolle, ob wir uns vorgenommen haben, mehr Sport zu treiben, uns gesünder zu ernähren, abzunehmen, weniger Zeit mit Social Media zu verschwenden oder mehr Energie in unser Traumbusiness zu stecken.

Wir lassen uns treiben in den eingefahrenen Verhaltensweisen, schön sicher in unserer Komfortzone. Die übrigens nur auf den ersten Blick komfortabel ist. Sehr beliebt sind dann Gedanken wie „Morgen. Morgen fang ich an. Und dann geht’s richtig los.“. Und wenn dann morgen ist, ist ja gleichzeitig auch wieder – richtig, heute! Verdammt. Und wieder denken wir: „Morgen. Morgen fang ich aber wirklich an.“

Schlimmstenfalls jammern wir dann auch noch über die aktuelle bzw. anhaltende Situation, geben die Verantwortung an unsere Mitmenschen oder die Umstände ab und kriegen den Allerwertesten weiterhin nicht hoch. Und warum? Weil unser innerer Schweinehund am Werk ist, der es vermeintlich gut mit uns meint und uns vorgaukelt, dass wir es in unserer Komfortzone ja viel besser hätten. Und der meint es ja nur gut mit uns, passt auf uns auf. Wer weiß, was passiert, wenn wir etwas verändern? Am Ende scheitern wir gar und sind hinterher unzufriedener als vorher?

Aus leicht wird unweigerlich schwer …

Also gehen wir den leichten Weg immer weiter, den Weg des geringsten Widerstandes und machen alles wie immer: ohne unsere Gewohnheiten zu ändern. Zwar müssen wir uns dann nicht anstrengen, aber – es ändert sich auch nichts. Und je länger wie diesen vermeintlich leichten Weg gehen, um so unzufriedener werden wir. Und je länger wir das tun – um so schwerer wird unser Weg tatsächlich.

… und irgendwann wird aus schwer plötzlich leicht

Was also sollten wir stattdessen tun? Richtig – gleich den vermeintlich schweren Weg gehen. Jetzt unseren Gewohnheiten oder was immer der Grund für unsere Unzufriedenheit ist, den Kampf ansagen. Ja, es kann mühsam sein. Ja, es kann Energie kosten. Wir müssen vielleicht Rückschläge hinnehmen oder Zeiten, in denen wir scheinbar auf der Stelle treten. Aber wenn wir beharrlich bleiben, werden wir am Ende belohnt.

Und je länger wir am Ball bleiben, um so leichter wird der Weg – der am Anfang schwer war.

Expertentipp: Sprachhygiene hilft beim Gewohnheiten ändern

Unser Verstand ist ja der beste Freund unseres inneren Schweinehundes (womöglich ist es ein und dasselbe …?) und präsentiert uns immer wieder mit Begeisterung den Satz „Aber es ist sooooo schwer!“ und womöglich kommt er sogar über unsere Lippen. Das Wort „schwer“ selbst macht schon etwas mit uns. Es ist in diesem Zusammenhang für die meisten negativ besetzt und so wird die innere Abwehrhaltung gleich noch intensiver, ebenso wie die Hemmschwelle, es anzugehen. Beides torpediert dann womöglich auch noch unseren Glauben, unser Ziel zu erreichen.

Wie wäre es stattdessen mit dem Wort „ungewohnt“? Es beinhaltet, dasss man zukünftig etwa anders macht, als man es gewohnt war, aber jeder weiß, dass man sich eine neue Sache angewöhnen kann. Ungewohnt ist in diesem Zusammenhang positiver besetzt, wenn nicht sogar neutral. Probiert es mal aus.

Für den Moment wünsche ich Dir eines: einen glücklichen Tag.
Lass es Dir gut gehen!

Anika von HappyByMyself

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