Auf dem Weg zum Glück: LäuferIn in Position an der Startlinie für das Jahr 2021

Neues Jahr, neues Glück? Du hast es in der Hand – mach was draus!

Da ist es endlich, das nagelneue Jahr 2021. Das arme Ding wird es nicht leicht haben, haben doch viele Menschen so große Erwartungen daran. Corona besiegen, die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, gegen den Klimawandel kämpfen und wer weiß, was noch alles. All diese Dinge haben aber nur bedingt etwas mit Deinem persönlichen Glück zu tun.

Natürlich werden wir ein Stück weit von dem beeinflusst, was um uns herum geschieht. Aber ich werde nicht müde, es zu wiederholen: wir haben vielleicht nicht immer in der Hand, was uns geschieht, aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen möchten. Das ist vielleicht die wichtigste Botschaft im Zusammenhang mit dem persönlichen Glück.

Wie Du Deinem Glück auf die Sprünge helfen kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Bilanz ziehen: Du und Dein Glück bisher

Bevor Du große Pläne schmiedest, macht es Sinn, einmal eine kleine Bestandsaufnahme zu machen und ein bisschen zu reflektieren. Wie glücklich bist Du? Wie zufrieden bist Du mit Deinen einzelnen Lebensbereichen: Deinen Beziehungen, Deinem Job, Dir selbst, Deinen Lebensumständen und Deinem persönlichen Glück? Was gefällt Dir nicht, was möchtest Du ändern?

Schnapp Dir einen Zettel und brainstorme die einzelnen Bereiche, die Dir wichtig sind. Das können auch noch viele andere sein, das liegt ganz bei Dir. Vielleicht vergibst Du für jeden Bereich Schulnoten oder nutzt eine Skala von 1-10, um eine Einschätzung Deiner Zufriedenheit zu erreichen. 

Diese kleine Bestandsaufnahme kannst Du übrigens jeden Monatsanfang einmal kurz machen (ohne die Ergebnisse vom letzten Mal vorher anzuschauen) um herauszufinden, ob sich etwas verändert hat und Du auf dem richtigen Weg bist oder eine Kurskorrektur vornehmen möchtest.

Eine Vision entwickeln: Wie soll Dein persönliches Glück aussehen?

Nun hast Du eine Bestandsaufnahme gemacht und hast dabei sicher auch gemerkt, was Du nicht mehr willst. Jetzt geht es daran, herauszufinden und zu definieren, was Du stattdessen willst. Auf dem Weg zum Leben Deiner Träume ist es wie mit einem Navi: wenn Du ihm nicht sagst, wie die Zieladresse lautet, wie soll es Dich hinführen?

Wir Menschen lassen uns auf zweierlei Arten motivieren: “weg von” und “hin zu”. Dabei ist die “hin zu”-Variante viel zielführender. Warum das?

Wenn Du die “weg von”-Variante wählst, geht es nur um eines: zu ändern, was ist – egal wie. Dabei sind die Motive quasi völlig egal, man muss sich nicht mal damit auseinandersetzen, Hauptsache, es wird anders, als es war. Das kann dazu führen, dass es zwar hinterher anders ist, aber eben nicht wirklich besser.

Viel sinnvoller ist die “hin zu”-Variante. Wenn Du Dich damit auseinandersetzt, was Du wirklich möchtest und vor allem auch warum, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht nur anders, sondern auch besser wird, viel höher. Zudem ist diese Variante zukunftsorientiert.

Wenn ich das Bild bemühen darf, ohne dass ich es wagen würde, Dich einen Esel zu nennen (wenngleich die ja sehr schlau und auch sehr süß sind), geht es darum, Dir wie einem Esel eine Karotte vor die Nase zu hängen. Mit einem Unterschied: Du hast selbst in der Hand, wann Du Deine Karotte kriegst! 

“Zeichne” ein Bild von Deinem idealen Leben, dass so unfassbar anziehend und erstrebenswert für Dich ist, dass Du gar nicht anders kannst, als es zu erreichen, Wirklichkeit werden zu lassen. Wichtig dabei: achte darauf, dass diese Bild auch mit Deinen Werten in Einklang ist und sich wirklich richtig und gut für Dich anfühlt. Ob das so ist, findest Du leicht heraus, wenn Du Dir ganz intensiv und in allen Details vorstellst, wie es wäre, wenn Du dieses Leben wirklich führen würdest. Stell Dir vor, Du hättest alles schon erreicht, was Du Dir wünschst – wie fühlt es sich an?

Je attraktiver Deine Vision für Dich ist, um so leichter wird es Dir fallen, etwas zu verändern und auch mal die Extra-Meile zu gehen.

Glück passiert nicht nur so: Was kannst Du tun?

Wenn Du herausgefunden hast, bei welchen Bereichen Du  Deiner Zufriedenheit noch etwas auf die Sprünge helfen möchtest, geht es an die Frage, was Du ändern und tun kannst. Was liegt in Deiner Macht, was nicht, an welchen Stellschrauben kannst Du drehen?

Manchmal sind es nur winzige Veränderungen, die eine große Wirkung haben. Einige Tipps für mehr Glück und Zufriedenheit findest Du ja schon hier im Blog. 

Jetzt schnapp Dir Deine Wünsche und mach Ziele daraus. Spezifische Ziele. Nur zu sagen, dass Du vielleicht abnehmen möchtest, reicht nicht. Wenn Du eigentlich nach St. Tropez am Mittelmeer in Südfrankreich willst, reicht es ja auch nicht, dem Navi zu sagen “Ich will ans Meer.” Also: was ist Dein Wunschgewicht und wann möchtest Du es erreicht haben? Dein Kopf ist wie ein Navi, das konkrete Angaben braucht.

Wenn Du das Gefühl hast, die Summe der Dinge, die Du verändern möchtest, ist viel zu viel, nimm Dir immer nur ein Ziel zur Zeit vor und zerlege es in  kleine Teilziele, wenn es Dir zu groß erscheint. So sorgst Du für regelmäßige Erfolgserlebnisse, überschaubare Zeiträume und verhinderst, dass Du Dich überforderst.

Das Märchen von den Sachzwängen

Sei ehrlich bei der Frage, was Du ändern kannst. Wir neigen dazu, in Situationen zu verharren, weil wir meinen, dass wir sie aus irgendwelchen (fadenscheinigen) Gründen nicht ändern können. Nicht, weil wir es wirklich nicht können, sondern weil uns der Preis zu hoch ist, der dafür fällig wäre. Die Rede ist von den sogenannten Sachzwängen. 

“Als Sachzwang bezeichnet man einen Umstand bzw. eine Restriktion, der/die – tatsächlich oder vermeintlich nicht veränderbar – ein Entscheidungsfeld beschränkt. “ sagt Wikipedia.

Zum Beispiel, wenn Du in Deinem Job nicht glücklich bist. Erst kannst Du schauen, warum Du damit nicht glücklich bist. Dann frage Dich, ob eine Veränderung der Umstände innerhalb des Jobs helfen würden und ob Du diese erreichen kannst. Wenn nicht, stellt sich die Frage, ob Du einen neuen Job brauchst. Angenommen, die Anwort lautet “ja”, kommt schnelle der Gedanke: “Ich kann doch meinen Job nicht kündigen, ich brauch doch das Geld zum Leben!” (der Sachzwang). 

Ja, stimmt, aber niemand sagt, dass Du von jetzt auf gleich in den Sack hauen sollst. Schau Dich um, ob es etwas anderes gibt, bewirb Dich und kündige erst, wenn Du etwas neues hast. Vielleicht kannst Du Dich auch nebenberuflich selbständig machen und ein Business aufbauen, dass Dich irgendwann trägt und Dir ermöglicht, den ungeliebten Job zu kündigen?

Wir können nicht immer sofort alles radikal ändern – aber wir können auf lange Sicht dafür arbeiten und so doch umsetzen, was auf den ersten Blick unmöglich erschien. Dafür müssen wir eben manchmal auch die Extrameile gehen. Dieser Preis wäre dann fällig – aber ist er nicht gut investiert, wenn es am Ende dazu führt, dass wir einen Job haben, mit dem wir glücklich sind?

Mehr zum Thema  “und warum es oft Sinn macht, den schweren statt den leichten Weg zu gehen, findest Du auch hier in diesem Blogartikel.

Nimm Dir nicht zu viel vor auf dem Weg zum Glück

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, so ungern ich das zugebe. Auch ich. Um Gewohnheiten zu verändern, bedarf es der Aufmerksamkeit und der Energie. Diese steht uns nicht unbegrenzt zur Verfügung, also müssen wir haushalten. Versuche nicht, zu viel auf einmal zu verändern, denn das führt mit ziemlicher Sicherheit dazu, dass Du in ein Gefühl der Überforderung gerätst. 

Finde den Hotspot in Deiner Bestandsaufnahme. Was von all dem, was Du aufgeschrieben hast, würde den größten Effekt haben, wenn Du es zu Deinen Wünschen verändern würdest? Was verhagelt Dir Dein Glück aktuell am Meisten? 

Damit fängst Du an. Je nach Aufwand kannst Du noch ein, maximal zwei Kleinigkeiten mit angehen, mehr würde ich nicht empfehlen. Wenn Du merkst, es wird Dir alles zu viel, reduziere wieder. Es ist völlig okay, wenn Du langsamer und in Deinem Tempo gehst – bevor Du am Ende vielleicht nicht ankommst, weil Du Dich völlig verausgabt hast und aufgibst.

Feiere Dich und Deine Erfolge – jeden einzelnen

Jedes Mal, wenn es Dir gelungen ist, ein Ziel zu erreichen, egal wie klein es ist (endlich den Abwasch machen, die Steuererklärung abgeben, das erste Kilo abnehmen, den Kleiderschrank entrümpeln, der Dich jeden Tag nervt, den Termin zur Inspektion fürs Auto machen, mal wieder zur Krebsvorsorge oder zum Zahnarzt gehen …) – feiere Dich!

Manche von uns neigen dazu, gerade bei Dingen, die wir lange vor uns hergeschoben haben, auch noch zu sagen: “Hättest Du ja auch schon eher hinkriegen können.” oder “Ich werde nie der Mensch werden, der ich sein will. Sonst hätte ich das ja schon längst erledigt.” oder was immer uns noch an Gemeinheiten einfällt, um uns klein zu machen. Achte auf Deine Gedanken in dem Moment und nochmal: Feiere Dich dafür, dass Du es jetzt erledigt hast und nutze die daraus resultierende Energie vielleicht sogar, um gleich das nächste anzugehen.

Mach 2021 zu Deinem Jahr: Glück ist eine Entscheidung

Vor Dir liegt ein leeres Buch mit 365 Seiten. 12 Kapitel. Das Buch Deines Lebens, Ausgabe 2021. Wenn Du das Buch in 5 Jahren wieder zur Hand nimmst, was möchtest Du darin lesen?

Es liegt an Dir. Nur Du hast die Macht in Deinem Leben. Mach Dir das bewusst und nutze Sie ( Mehr dazu erfährst Du auch im Artikel „Entscheidungen treffen: Wie Du die Macht über Dein Leben zurückbekommst„)

Niemand ist dafür verantwortlich, Dich glücklich machen, außer Dir selbst!

Tipps zu alldem gibt es immer wieder hier im Blog und zusätzlich fast täglich in Form von frischen Impulse auf Instagram und Facebook, die Dir helfen können, leichter dranzubleiben. Im Frühjahr wird außerdem der HappyByMyself-Onlinekurs (kostenpflichtig) live gehen, für den Du Dich jetzt schon hier in die Warteliste eintragen kannst, wenn Du interessiert bist, tiefer einzusteigen und Deine persönliches Glück auf ein neues Level zu bringen.

Für den Moment wünsche ich Dir auch heute wieder: einen glücklichen Tag.
Lass es Dir gut gehen!

Anika von HappyByMyself

Für tägliche Impulse folge HappyByMyself gern auf Instagram oder Facebook. Immer wieder gute Nachrichten gibt es auch im Happiness-Letter, für den Du Dich hier eintragen kannst.

Bildquelle: © zatevakhin | Adobe Stock

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